Anwendungstext für Hellweg Maschinenbau

Auch dank der Schneidmühlen unseres Kunden hat Griesbeck Kunststoffprodukte KG eine Recyclingquote von 98 Prozent. Wir waren bei den Oberbayern.


Aus Tradition nachhaltig: nahezu sämtlicher Kunststoffabfall zurück in den Produktionskreislauf

Die auf Spritzgießerei und Vakuumverformung spezialisierte Griesbeck Kunststoffprodukte KG macht vor, wie eine Wiederverwertung erzielt werden kann – mit einer Recyclingquote von 98 Prozent.  Ressourcenschonende Produktion hat zum einen eine lange Tradition bei den Oberbayern, ist aber auch Ergebnis eines bestens aufeinander abgestimmten Maschinenparks – mit hochmodernen Spritzgussmaschinen, Tiefziehautomaten, CNC-Bearbeitungszentren und Schneidmühlen zur Rückführung der Abfallreste in den Produktionsprozess.

Anzunehmen, dass Wiederverwertung und Nachhaltigkeit vor 50 Jahren keine große Bedeutung für Unternehmen hatten, kann am Beispiel von Griesbeck Kunststoffprodukte widerlegt werden.: Auch schon der Gründer Herbert Griesbeck war darauf bedacht, ressourcensparend mit Kunststoffen umzugehen.

Als leidenschaftlicher Konstrukteur baute er für die heimische Bäckerei 1962 die erste Stüpfelmaschine, eine spezielle Teigformmaschine, die sogar heute noch zur Standardausstattung vieler Bäckereien gehört.

Mit dem ersten Tiefziehautomat wurde die Firma Griesbeck 1967 gegründet und das zur Maschine gehörende Muldenbrett für Teiglinge erstmalig maschinell gefertigt. Durch den anschließenden Erwerb der ersten Spritzgussmaschine konnte der anfallende systembedingte Abfall beim Tiefziehen wiederverwertet werden. Aber auch durch Angüsse eines Spritzgussteils, Anfahrausschuss, und Farbumstellungen entstehen im Spritzgussverfahren Abfallreste. Die in der Regel aus stabilem werkstoffgerechtem Prozess stammenden Reste werden für die Produktion der weit über 3000 verschiedensten Artikel wiederverwertet.

Die optimale Rückführung in den Produktionsprozess steht und fällt mit der Materialqualität. Bis vor 2 Jahren betrieb die Griesbeck Kunststoffprodukte KG für die Spritzgießfertigung mehrere Mahlstationen. Die daraus resultierenden Kunststoffreste führten jedoch in der Regel zu schlechterer Qualität der Gussteile. Gründe waren Verunreinigung, Vermengung verschiedener Materialien, sowie Probleme bei der Zumessung eines konstanten Mahlgutanteils.

Die Lösung liegt im kurzen Weg: Heute steht neben jeder Spritzgussmaschine eine Mühle als kleinstmöglicher geschlossener Recycling-Kreislauf. Die Folge ist eine erheblich stabilere Formteilqualität.

Damit der gesamte Wertschöpfungsprozess auf ein Optimum gebracht wird, setzt das Unternehmen Griesbeck auch beim Mahlgut auf hohe Qualität. Nach langjähriger Erprobung und Praxiserfahrungen sind Hellweg-Schneidmühlen mit Scheren-Schrägschnitt die erste Wahl. Die Ergebnisse sprechen für sich: hochwertiges und thermisch nicht geschädigtes Mahlgut, das sich durch scharfe Kanten, hohe Homogenität und geringen Staubanteil auszeichnet.
Weiterhin ist die Doppelscherenschnitt-Geometrie besonders energieeffizient. So benötigt die neue Zentralmühle im Mühlenraum, laut Griesbeck bis zu 50 Prozent weniger Antriebsleistung bei Verdoppelung der Durchsatzmenge.

 Auf Grund der Mahlqualität der Mühlen aus dem Hause Hellweg konnte die Wiederverwertung erstmalig auf ein Höchstmaß gesteigert werden - 95 Prozent des sogenannten Sekundär-Rohstoffs werden im eigenen Produktionskreislauf  wieder eingesetzt, 3 Prozent des gut aufbereiteten Restbestandes geht an andere Spritzgusshersteller und alles andere ist tatsächlicher zu entsorgender Abfall.